Cécile Oumhani
Denn Tiger fressen keine Sterne
Roman
Cécile Oumhani
Translation: Regina Keil-Sagawe
Schiler & Mücke
Language: German
1. Edition (2025)
Klappenbroschur, 152 pages
ISBN 978-3-89930-469-5
Availability: next-day delivery
18.00 €
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In einem Hotel am Ende der Welt geben zwei Frauen, eine Französin und eine Afghanin, ihre Stärke und ihre Zerbrechlichkeit preis.
Ein verpasster Anschlussflug am Flughafen von Bahrain bringt die Reise der Ich-Erzählerin nach Indien, das Land, in dem ihr Vater aufgewachsen ist, durcheinander. Sie ist gezwungen, in einem Hotel zu übernachten, wo sie die Afghanin Mina kennenlernt, die nach Kabul reist, um noch einmal ihren Vater zu sehen.
Die Erzählerin wird von Minas Berichten über Indien, Afghanistan, den Krieg und die Flucht über gefährliche Bergstraßen bis hin nach Berlin, wo sie sich durchsetzen muss, in den Bann gezogen. Unerwartete Resonanzen, wie Lichter in der Nacht, bringen die beiden Frauen einander näher.
Unter der sensiblen und poetischen Feder von Cécile Oumhani zeichnen sich die Wege des Exils und das Wunder einer Begegnung ab. Ein genauer Blick auf die Gemeinsamkeiten der Menschheit.
»„Denn Tiger fressen keine Sterne“ ist eine meiner Entdeckungen aus dem Jahr 2025. [...] Obwohl dieser Roman schwierige Themen aufgreift, den Krieg beschreibt, die Unterdrückung der Frau und die damit in diese gepflanzte Angst benennt, wird man von der poetischen Sprache der Autorin umhüllt. So hat man beides: einen kritischen Blick auf die Welt, die mir, die ich nie flüchten und als Frau nie eine solche Unterdrückung erleben musste, erspart blieb, und einen Roman, der mich umfing, als säße ich in einem Erzählkreis im Mittleren Osten und würde einer der großen Geschichten lauschen, die dort erzählt werden.«
(Barbara H. Imruck, aigantaigh.wordpress.com)
»Indem sie von ihrem eigenen Leben und dem Einfluss ihrer Väter auf sie berichten, legen die Frauen generationenübergreifende und vielfältige Erfahrungen von Exil, Überleben, Schmerz und Widerstandskraft im gesamten 20. Jahrhundert offen. Es gibt kein Ost und West mehr; Exil ist für Privilegierte wie Arme gleichermaßen schmerzhaft.«
(Alice-Catherine Carls, worldliteraturetoday.org)
»Wunderschön.« Alexandra Schwartzbrod, Libération
»Ein Buch, das lange im Kopf und im Herzen bleibt.« Michèle Bayar
»Cécile Oumanhi erzählt mit erstaunlicher Leichtigkeit von Menschen, die mal mehr und mal weniger freiwillig zu polyglotten Weltenwanderern werden, die geprägt sind von schmerzhaften Verlusten, aber auch erfüllt sind von tiefen zwischenmenschlichen Begegnungen und die gelernt haben, sich über kulturelle Grenzen hinweg zu verständigen. Ein zauberhafter kleiner Roman mit einer universellen Botschaft in Zeiten, wo in Deutschland das Wort Remigration schon fast selbstverständlich in den Mund genommen wird.«
(Stephanie von Oppen, Deutschlandfunk Kultur)






